Benjamin Wetter

Prorektor BM an der Wirtschaftsschule KV Zürich

Jahrgang
1985

Ausbildung
Berufslehre als Detailhandelsangestellter (Sportgeschäft), 2001–2004
Berufsmaturität für Erwachsene (BM2), 2004–2005
Matura an der KME Zürich, 2006–2008
Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich, 2008–2014

Heutige Tätigkeit
Benjamin Wetter ist Lehrperson für Deutsch, Geschichte und IDAF sowie Mitglied der Schulleitung an der Wirtschaftsschule KV Zürich (Prorektor Berufsmaturität)

Welches war Ihr Traumberuf als Kind?
Tiefseetaucher oder Lokomotiv-Führer.


Was haben Sie in der Schule für das Leben gelernt?
Französisch und Wahrscheinlichkeitsrechnung.


Ihr grösstes schulisches Drama?
Ein von mir geworfener Schneeball im Gesicht einer Lehrperson – unbeabsichtigt.


Haben Sie als Schüler gemogelt?
Ja, aber das sollte mittlerweile verjährt sein.


Auf welche ausserschulische Leistung in Ihrer Jugend sind Sie noch heute stolz?
6er in Mathematik («nur» beim Thema Wahrscheinlichkeit; ansonsten eher 4,0).


Welche Ausbildung würden Sie nachholen, wenn Sie könnten?
Velo-Mech oder/und Datenmanager.


Was gefällt Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit?
Sinnhaftigkeit, Vielfalt und Gestaltungsfreiraum.


Was würden Sie als Ihren grössten beruflichen Erfolg bezeichnen?
Dass ich konstant keine Karriereplanung hatte und ich doch immer beruflich in eine neue Richtung gehen durfte, die mich interessierte. Anders gesagt: Ich war oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort, der Rest war Glück.


Ihr erstes Bewerbungsgespräch: Woran erinnern Sie sich noch?
Rauchgeschwängertes Büro beim HR-Chef des Sportgeschäfts, in dem ich mich beworben hatte.


Wie viele E-Mails beantworten Sie pro Woche?
Letzte Woche waren es 114 Mails.


Wo können Sie am besten arbeiten?
In meinem Büro an der Schule während der unterrichtsfreien Zeit.


Auf welchem Gebiet haben Sie sich zuletzt weitergebildet?
CAS Schulleiter Sekundarstufe II und Tertiärstufe.


Wie hoch war Ihr erstes Gehalt?
Ca. CHF 450/Mt. (1. Lehrjahr, 2001)


 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die drei wichtigsten Gründe für Erfolg im Leben?
Vertrauen (in sich selbst und in die eigene Umgebung); Offenheit; Unterstützung durch andere Menschen.


Welche Person ist für Sie ein Vorbild?
Ein deutscher Musikproduzent, mit dem ich vor einiger Zeit zu tun hatte; ruhiger Puls, kreative Energie, Aufrichtigkeit und ein perfektes Mass Rock ’n’ Roll – wichtig für Privat- und Berufsleben.


Worüber ärgern Sie sich immer wieder?
Unsachliche und falsche Behauptungen von Personen in der Öffentlichkeit.


Wie stellen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance sicher?
Klare Abgrenzung von Arbeits- und Privatleben (gelingt leider nicht immer).


Welche persönliche Freiheit fehlt Ihnen?
Termine grundlos abzulehnen.


Kommen Sie manchmal zu spät?
Selten.


Ihr grösste Tugend?
Ich nehme mich selbst nicht allzu ernst.


Ihre grösste Schwäche?
Namen und Gesichter merken.


Ihr Lieblingsbuch?
Weltatlas.


Ihr Lieblingsfilm?
Filme vergesse ich leider wie Namen und Gesichter.


Welches persönliche Ziel möchten Sie noch erreichen?
Zum Beispiel Skifahren in Bosnien oder auf dem Ätna.