Romina Bearth

Kunsthistorikerin | Kuratorin | Kustodin
Im Quest-Studium Primarlehrerin PHZH

Jahrgang
1984

Ausbildung
Matura an der KME Zürich, 2010-2012
Bachelor of Arts UZH Kunstgeschichte, Theorie und Geschichte der Fotografie & BWL (2019)
Master of Arts UZH Monofach Kunstgeschichte (2024)

Heutige Tätigkeit
Romina Bearth organisiert und kuratiert Kunstausstellungen und unterrichtet an einer Primarschule.

Welches war Ihr Traumberuf als Kind?
Lehrerin. Mein Vater war 40 Jahre lang Primarlehrer und ich ging auch in der dritten und vierten Klasse zu ihm in die Schule. Das hatte mich geprägt.


Was haben Sie in der Schule für das Leben gelernt?
Dass man nicht alles wissen muss – aber wissen sollte, wo man es findet.


Ihr grösstes schulisches Drama?
Ein echtes Drama: Ich spielte mal die Prinzessin Aouda in einem Musical-Theater.


Haben Sie als Schülerin gemogelt?
Sagen wir so: Ich habe früh gelernt, wie wichtig Teamarbeit ist…


Auf welche ausserschulische Leistung in Ihrer Jugend sind Sie noch heute stolz?
In der Ferienzeit habe ich mir jeweils mein Sackgeld aufgebessert und dadurch schon früh Einblicke in viele Arbeitswelten bekommen: Küchenaushilfe, Service, Verkauf in einer Bäckerei, diverse Putzjobs (Kronleuchter polieren) und vieles mehr.


Welche Ausbildung würden Sie nachholen, wenn Sie könnten?
Den Helikopter-Flugschein. Beruflich: Floristin und Übersetzerin.


Was gefällt Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit?
Die Mischung aus grosser Verantwortung, kreativem Gestaltungsspielraum und dem starken Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.


Was würden Sie als Ihren grössten beruflichen Erfolg bezeichnen?
Dass mir Menschen vertrauen – fachlich wie menschlich.


Ihr erstes Bewerbungsgespräch: Woran erinnern Sie sich noch?
An heftiges Herzklopfen, einen zu festen Händedruck und das Gefühl: „Ich hoffe, sie merken nicht, wie nervös ich bin.“


Wie viele E-Mails beantworten Sie pro Woche?
Genug, um zu wissen, dass weniger manchmal mehr wäre.


Wo können Sie am besten arbeiten?
Dort, wo ich alles finde, was ich brauche.


Auf welchem Gebiet haben Sie sich zuletzt weitergebildet?
In persönlicher Weiterentwicklung darin, Prioritäten klarer zu setzen.


Wie hoch war Ihr erstes Gehalt?
Das weiss ich nicht mehr und es war mir nie das Wichtigste.


 

Welches sind Ihrer Ansicht nach die drei wichtigsten Gründe für Erfolg im Leben?
Neugier, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.


Welche Person ist für Sie ein Vorbild?
Menschen, die freundlich bleiben, auch wenn es schwierig wird.


Worüber ärgern Sie sich immer wieder?
Über unnötige Umwege – und darüber, dass ich sie manchmal trotzdem gehe.


Wie stellen Sie Ihre persönliche Work-Life-Balance sicher?
Indem ich bewusst Pausen einplane, diese aber oftmals leider nicht einhalte. Ebenso verhält es sich mit dem Vorhaben, auch mal Nein zu sagen. Am besten funktioniert, mit Freude dranzubleiben.


Welche persönliche Freiheit fehlt Ihnen?
Mehr Zeit ohne Termine.


Kommen Sie manchmal zu spät?
Selten, aber wenn, dann mit sehr guten Absichten.


Ihr grösste Tugend?
Hilfsbereitschaft.


Ihre grösste Schwäche?
Drang zu steter Fairness sowie Verärgerung, wenn Dinge unnötig kompliziert werden.


Ihr Lieblingsbuch?
Kein Bestimmtes, aber immer eines, das mich noch lange beschäftigt.


Ihr Lieblingsfilm?
Auch variabel. Ich mag insbesondere Filme mit Leidenschaft, so wie in der Kunst selbst – gern aber immer auch mit Humor und starken Figuren.


Welches persönliche Ziel möchten Sie noch erreichen?
Ziele sind wichtig, Genügsamkeit und Dankbarkeit stehen bei mir jedoch vor allen Zielen.