Weiterbildungstag – KI an der KME (04.09.25)

ChatGPT nimmt mittlerweile einen festen Platz im Schulalltag ein. Die Haltungen bei Studierenden und Lehrpersonen zur «künstlichen Intelligenz» sind allerdings ambivalent. Am diesjährigen Weiterbildungstag setzten sich die Lehrpersonen mit den Möglichkeiten und Grenzen der KI auseinander und diskutierten darüber, welche Folgen diese für den Unterricht haben.

 

 

Der diesjährige Weiterbildungstag der KME-Lehrpersonen widmete sich dem Thema KI. In den letzten Jahren ist die sogenannte «Künstliche Intelligenz» von einem Nischenphänomen für Tech-Nerds ins Zentrum des Schulalltags gerückt. Die Einstellung gegenüber Hilfsmitteln wie ChatGPT und anderen KI-Tools sind unterschiedlich und reichen von täglicher Verwendung bis zu prinzipieller Ablehnung.

Um sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI auseinanderzusetzen, erhielten die Lehrpersonen Zugang zu fobizz. Diese digitale Bildungsplattform bietet verschiedene Tools, die Lehrpersonen und Studierende bei Korrekturen und Feedback, der Erstellung von Unterrichtsmaterialien und anderen Arbeiten unterstützen können. Allerdings zeigte sich rasch, dass die Tools nicht für alle Lernsituationen und Fächer gleichermassen geeignet sind. Gute Kenntnisse der digitalen Hilfsmittel sind also sowohl bei Lehrpersonen als auch Studierenden unerlässlich.  

Am stärksten betroffen von den technischen Neuerungen sind selbständige Arbeiten wie etwa die Maturarbeit. So diskutierten die Lehrpersonen darüber, inwiefern sich die Anforderungen an die Studierenden in Zeiten von KI ändern und wie die Unterrichtsgestaltung und die Leistungsbeurteilung angepasst werden müssen.